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Solistenvereinigung der Volksoper - UNISONO.co.at

Thema

Gemeinsam stark - Die Solistenvereinigung der Volksoper Wien

Vereine verfügen nicht nur in Österreich über eine lange und oftmals traditionsreiche Geschichte. In den meisten Fällen sammeln sich überwiegend gleichgesinnte Menschen, um einer gemeinsamen Leidenschaft - wie zum Beispiel dem Bowling - zu frönen. Eine ebenso lange Geschichte haben Vereine, welche sich ehrenvolle Aufgaben zum Ziel gesetzt haben. Dies trifft auch auf die im Februar 2012 wiedergegründete Solistenvereinigung der Volksoper Wien zu.

Der gemeinnützige Verein, welcher bereits bis zum Jahr 1987 existierte, wurde auf eine Initiative von Volksopern-Solist
Karl-Michael Ebner erneut ins Leben gerufen. Das Vorstands-Team bestehend aus Elisabeth Flechl (Vorsitzende), Kammersänger Josef Luftensteiner (Vorsitzender-Stv.), Jörg Schneider (Kassier), Karl-Michael Ebner (Kassier-Stv.), Elisabeth Schwarz (Schriftführerin) und Johanna Arrouas (Schriftführerin-Stv.), arbeiten alle ausnahmslos ehrenamtlich an der Erreichung des Vereinsziels, das sich in kurzen Worten wie folgt beschreibt: Die gemeinsamen Interessen der Solisten zu fördern und zu vertreten. So auch nach innen, wie auch nach außen.

Klingt salbungsvoll. Ist aber bei näherer Betrachtung absolut praktisch. Beispielsweise bei der Hereinbringung von externen Gagenansprüchen, da nicht jeder Konzert- oder Festspielveranstalter über die gleiche Zahlungsdisziplin verfügt. Aber auch bei der Wohnungssuche - zum Beispiel für neue Ensemblemitglieder - findet man(n) oder frau Rat und Hilfe. Auch bei gesundheitlichen Fragen, welche für Sänger im Besonderen während der kalten Jahreszeit auftauchen, ist der Gedankenaustausch zum Thema „Beste Arztwahl“, ein Fixbestandteil dessen, was die Vereinigung für ihre Mitglieder (Es besteht keine Zwangsmitgliedschaft!) leistet. Weitere Schwerpunkte wie steuerliche Behandlung bei externen Gagen, Rechtsberatung oder einfach nur ein Erfahrungsaustausch, bilden die Kernkompetenz dieser eigentlich als Interessenvertretung zu betrachtenden Vereinigung.

Der bunte Generationen-Mix, aus dem sich der Vorstand zusammensetzt, soll dabei ebenfalls gewährleisten, dass sowohl jüngere als auch ältere Mitglieder die geeignete Ansprechperson für sich finden. Der Umstand, dass sich auch in Not geratene Mitglieder - sei es nun existenziell oder menschlich - an die Solistenvereinigung wenden können und sollen, unterstreicht einmal mehr den sozialen Charakter dieser Institution. Grund genug für Volksopern-Direktor Robert Meyer, diese Neugründung ausdrücklich zu begrüßen.

Online ist die Vereinigung, welche übrigens mit beinahe hundertprozentiger Zustimmung der Solisten gegründet wurde, unter der Adresse www.solistenvereinigung-volksoper.at aufzurufen. Das Internetportal informiert über Aktivitäten, Kontaktmöglichkeiten, Foyer-Konzerte aber auch Jubiläen und Geburtstage. Ein exklusiv für Mitglieder entwickelter Forumsbereich, der mittels Zugangscode aufgerufen werden kann, gibt ebenfalls Tipps und organisatorische Ratschläge. Auch eine Art Basar beziehungsweise Tauschbörse, kann von registrierten Mitgliedern in Anspruch genommen werden. Ein ambitioniertes und vielversprechendes Projekt, bei dem wir den beteiligten Mitwirkenden viel Erfolg wünschen! (pa)

Beitrag: Spielzeit 2011/2012

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