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My Fair Lady - UNISONO.co.at

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„Lass ein Weib an dich heran …

… und die Vernunft lässt dich im Stich!“ So heißt es in dem Musical aller Musicals „My Fair Lady“ von Frederick Loewe. Die Story handelt von dem Blumenmädchen Eliza Doolittle und dem Sprachprofessor und Vorzeigemisogyn Henry Higgins, der aus dem bettelarmen Mädchen mit Cockney-Akzent (Anm. d. Red.: Englischer Dialekt in London.), eine feine Dame der Gesellschaft machen will. Dass dies nicht ganz ohne Schwierigkeiten funktioniert, und der Professor nach dem gelungenen Experiment, nicht mehr auf seinen „Exerzierplatz“ in Gestalt von Eliza verzichten will, macht den Charme dieses Stückes aus.

Die Verfilmung dieses Stoffes aus dem Jahr 1964, mit Rex Harrison und Audrey Hepburn, legt da schon eine hohe Messlatte für jeden, der sich dieses Stückes annimmt! Das Musikfestival in Steyr setzte bei seiner Umsetzung des Themas, auf einen bewährten Haudegen, Regisseur und Filmproduzent Hannes Rossacher. Und das Resultat konnte sich mehr als sehen lassen! Routiniert und beinahe beängstigend konservativ inszenierte Rossacher den Musical-Klassiker, und blieb dabei fast kongruent an der Filmvorlage.

Peter Edelmann als „Henry Higgins“ passte gesanglich und darstellerisch sehr gut in die Schuhe, die vor ihm Rex Harrison (nicht nur im Film) in 2.717 Vorstellungen am Broadway trug. Beate Ritter als Blumenmädchen „Eliza Doolittle“ war mit ihrer Mischung aus Wienerischem und oberösterreichischen Akzent, ebenfalls bestens besetzt. Kammersänger Josef Luftensteiner als „Oberst Pickering“ und Ewald Reiter als „Alfred P. Doolittle“ rundeten die gesamte Produktion erstklassig ab. Ein besonderes Lob verdient auch Wolfgang Bögl, der für die Kostüme verantwortlich zeichnete.

Fazit: Der Musical-Hit, der auf einer literarischen Vorlage von George Bernard Shaws Schauspiel „Pygmalion“ basiert, ist trotz der Häufigkeit seiner Aufführungen, immer wieder ein Theatererlebnis. Auch hat die Handlung bis in die heutige Zeit, nichts an Aktualität eingebüßt! Denn einen „Sprachcoach“ brauchen in unserer Zeit, nicht nur die sozial schwächeren Schichten unserer Gesellschaft. Oder? (pa)

Beitrag: Dezember 2012

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