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Kultur-Talk 2013 - UNISONO.co.at

Events

Hochkarätiger Kultur-Talk im Casino Wien

Kultursponsoring ist mehr als nur Geld überweisen und den Werbewert nachrechnen

Anlässlich der Präsentation einer neuen Kunst- und Kulturbroschüre lud Casinos Austria Vorstandsdirektor
Mag. Dietmar Hoscher am Mittwoch, den 08. Mai, ins Casino Wien zu einer Kunst- und Kultursponsoring-Matinée. Dabei diskutierte eine hochkarätige Expertenrunde das Thema „Wenn Unternehmen Kultur fördern - Sponsoring im Spannungsfeld zwischen Werbung, künstlerischer Freiheit und gesellschaftlicher Verantwortung.“

Es ging um Fragen rund um Kulturförderung, Sponsoring und Mäzenatentum, wie etwa „Bestimmen CSR und gesellschaftliche Verantwortung die Auswahl von Sponsorprojekten - oder doch eher Marketingziele?“, oder „Wie weit darf Sponsoring gehen, ohne in die Freiheit von Kunst einzugreifen?“ Unter den interessierten Zuhörern waren unter anderem der Leiter des Rabenhof Theaters in Wien, Thomas Gratzer, weiters Ismael Ivo, künstlerischer Berater ImPulsTanz, sowie Patricia Spiegelfeld, Kuratorin des Leopold Museum Wien.

Karl Regensburger, Intendant von ImPulsTanz, stellte gleich zu Beginn fest, dass es unmöglich wäre, seine Veranstaltung lediglich über den Ticketpreis zu finanzieren, und dass es Unterstützung aus der Wirtschaft brauche: „Außer, wir verlangen 300 bis 500 Euro pro Ticket, dann schließen wir aber von Vornherein jene Klientel aus, an die wir uns mit ImPulsTanz eigentlich richten.“ Und in Richtung öffentliche Hand richtete er den Appell, eine Subvention als Investition zu sehen, schließlich sorgen Kulturevents für zigtausend Nächtigungen durch Kunst- und Kultur-Touristen.

Karl Regensburger, Intendant von ImPulsTanz, stellte gleich zu Beginn fest, dass es unmöglich wäre, seine Veranstaltung lediglich über den Ticketpreis zu finanzieren, und dass es Unterstützung aus der Wirtschaft brauche: „Außer, wir verlangen 300 bis 500 Euro pro Ticket, dann schließen wir aber von Vornherein jene Klientel aus, an die wir uns mit ImPulsTanz eigentlich richten.“ Und in Richtung öffentliche Hand richtete er den Appell, eine Subvention als Investition zu sehen, schließlich sorgen Kulturevents für zigtausend Nächtigungen durch Kunst- und Kultur-Touristen.

Andrea Kleibel, Vizerektorin der Universität für Musik und darstellende Kunst, gab zu, dass „es nicht sexy sei, Universitäten zu sponsern“ und freute sich umso mehr, dass die Initialzündung zum neuen Nachwuchs-Musikaward „Rising Star“ von Casinos Austria erfolgte: „Ein visionäres Kultursponsoring-Projekt, ich hoffe sehr auf Nachhaltigkeit dieser Kooperation, denn vieles, was übermorgen passiert, fängt bereits heute bei uns, den Universitäten, an.“

Martin Schwarz, Gründer der Initiative Wirtschaft für Kunst, betonte die Wichtigkeit der Affinität der Unternehmensführung zum gesponserten Kunst- und Kulturprojekt: „Eine erfolgreiche Partnerschaft entsteht immer aus einer persönlichen Note heraus.“ Und er sieht einen Wandel hin zum Marketing- und Kommunikationsinstrument: „Image und CSR, das waren einmal die Triebfedern, jetzt dient Sponsoring dem Erwerb von Kundenvertrauen und damit dem Ziel, näher an den Kunden zu kommen.“

Fritz Thom, Produzent des Jazz Fest Wien, sprach von der Einzigartigkeit jedes einzelnen Kultur-Events. Dies sorge auch für entsprechendes mediales Interesse. Er verwies auf rund 1.200 Nennungen seines Jazz Festes in den Medien, bedauerte aber - zumal sich die öffentliche Hand nach und nach zurückzieht - dass diese Nennungen zu selten in Verbindung mit Sponsoren gebracht werden.

Gastgeber Mag. Dietmar Hoscher betonte drei Punkte in der Sponsoring-Philosophie der Casinos Austria Gruppe: Vielfalt, Nachhaltigkeit und Dialog: „Kultursponsoring besteht nicht allein aus Überweisung und Nachrechnen des Werbewertes.“ Den Erfolg des Sponsorings messe man an der Zufriedenheit der Kunst- und Kulturschaffenden: „Das Engagement eines Unternehmens muss vom Empfänger als sinnvoll bezeichnet werden, die Betroffenen müssen sozusagen einen Anker zum Festhalten erhalten.“ Und er schloss mit der Feststellung, dass der werbliche Gegenwert nicht der alleinige Grund für Sponsoringaktivitäten sein dürfe, „wir würden uns aber mit bestehenden und zukünftigen Sponsoring-Projekten leichter tun, hätten wir mehr mediale Sponsor-Nennungen.“

Die Publikation „Unser Einsatz für Kunst und Kultur“, einer Leistungsschau der im Kunst- und Kultursponsoring führenden Casinos Austria und Österreichische Lotterien Gruppe, sowie Bilder zum Kultur Talk stehen auf der Homepage von Casinos Austria unter
www.sponsoring.casinos.at zum Download zur Verfügung. (Casinos Austria)

Beitrag: Dezember 2013

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