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Daphne - UNISONO.co.at

Staatsoper

Besuch in der Wiener Staatsoper: „Daphne“ von Richard Strauss

Richard Strauss wurde am 11. Juni 1864 geboren. Bereits mit 17 Jahren erfolgte die Aufführung seines ersten Streichquartetts. Im Alter von 21 Jahren wurde er Dirigent der Hofkapelle Meiningen. Seine Karriere setzte sich über Weimar, München, die Oper in Berlin und letztendlich bis an die Wiener Staatsoper fort. Ab Mitte der Jahre 1924 und 1925, ließ er sich nur mehr für berühmte Orchester als Gastdirigent engagieren. Fortan widmete sich Richard Strauss vorwiegend der Komposition. Seine künstlerische Schaffenskraft ist legendär. In seinen reiferen Jahren entstanden Werke, wie „Capriccio“ 1942 oder „Der Friedenstag“ und „Daphne“ 1938.

„Daphne“, eine seiner schönsten Opern, wird in einem Aufzug gespielt und als bukolische Tragödie bezeichnet. Der Wiener Theaterhistoriker Joseph Gregor verfasste das Libretto zu „Daphne“. Der Ort der Handlung ist Griechenland in mythischer Vorzeit. Besonders die Titelfigur stattet der Komponist mit einer Fülle wunderbarer und instrumentaler Einfälle aus. Die Verwandlungsmusik und die Liebesszenen gehören zum schönsten, was Strauss geschaffen hat.

In der Wiener Staatsoper ist dieses Werk am Spielplan, und so konnte ich diese ausgezeichnet inszenierte Oper wieder sehen.
Johan Botha und Michael Schade spielen und singen bravourös die anspruchsvollen Tenorpartien „Leukippos“ und „Apollo“. Als „Daphne“ debütierte Meagan Miller. Die amerikanische Sopranistin wurde vor ein paar Jahren von Volkopern-Direktor Robert Meyer, ans Haus am Währinger Gürtel geholt und engagiert. Ihr Europa-Debüt erfolgte als „Ariadne“ in „Ariadne auf Naxos“ an der Volksoper Wien. Einen weiteren großen Erfolg, hatte Miller als Königin „Nyssia“ in Zemlinskys Oper „Der König Kandaules“. Nun ist sie eine in Spiel und Gesang sehens- und hörenswerte fantastische „Daphne“, und wurde vom Publikum entsprechend bejubelt. Es bleibt zu wünschen, dass diese Oper in kommenden Spielzeiten wieder aufgeführt wird. (ra)

Beitrag: Spielzeit 2011/2012

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