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Ägypten - UNISONO.co.at

Reise

„Wer eine Reise tut, …

… der kann etwas erzählen!“ Vier Stunden Flug trennen heute den Urlauber, von Sommer, Sonne, Strand und Meer. Das Ziel heißt Hurghada in Ägypten. Seit den 1980er Jahren wird das ehemalige Beduinen-Dorf am Roten Meer zur größten ägyptischen Tourismus-Metropole ausgebaut. Fährt man nachdem man am Flughafen, der übrigens auch militärisch genutzt wird, zu seinem Hotel, wird klar, dass ein Ende des Baubooms noch lange nicht in Sicht ist. Baustellen soweit das Auge reicht.

Hurghada ist eine typisch arabische Stadt mit zirka 60.000 Einwohnern, mit unzähligen Geschäften und Händlern, welche alle ihre Waren oder auch Dienstleistungen an den betuchten Pauschaltouristen verkaufen wollen. Das nicht zwingend zum ausgeschriebenen Preis. Im Suq ist Handeln Pflicht! Goldene Regel hierbei: Preis minus zwei Drittel und dann ist es immer noch zu teuer.

Fast könnte man meinen, dass der nach Erholung suchende Tourist hier fehl am Platz wäre. Das sollte sich spätestens bei der Ankunft im Hotel ändern. Die häufig im britischen Kolonialstil eingerichteten Resorts, welche sich meistens hufeisenförmig um den hoteleigenen Strandabschnitt am Roten Meer ansiedeln, lassen keine Wünsche offen. Üppige Büffets morgens, mittags und abends, stehen hier im friedlichen Wettstreit mit den vielen sportlichen Angeboten, die dazu dienen sollen, dass man beim Heimflug keinen Aufpreis für „Übergepäck“ bezahlen muss.

Traumhafte Strände mit glasklarem Wasser und - weiter draußen - Korallenriffe, laden ein zum Schwimmen, Schnorcheln und Tauchen. Selbstverständlich nachdem man einen Tauchlehrgang im Hotel absolviert hat. Die erstaunliche Wassertemperatur von 24 bis 26 Grad Celsius im November, lassen einem schnell vergessen, dass es außer Ferien auch noch etwas anderes gibt. Ein solcher Art verstrichener Urlaubstag, ein feudales Abendessen und ein milder ägyptischer Brandy danach auf der Terrasse, verleiten förmlich dazu „den Efendi heraushängen“ zu lassen. Natürlich meinen wir damit die veraltete Form der türkischen der Anrede „Herr“. Von allem anderen ist strikt abzuraten, obwohl sich einem so manches „Malheur“ des sich umkleidenden Nachbarn vom Badestrand - ähnlich der afrikanischen Sonne - in die Netzhaut eingebrannt hat.

Die Ausflugsmöglichkeiten sind vielseitig. Entweder man nimmt an einer Safari in der arabischen Wüste teil, welche einem mit Quad, Buggy und Kamel ein Gefühl von Kara Ben Nemsi bescheren, oder man bucht einen Kulturtrip zu den vielen historischen Stätten des alten Ägyptens. Besonders empfehlenswert ist dabei eine Ausflugskombination, die Nil, Tal der Könige, Totentempel der Hatschepsut und Amun-Tempel von Karnak beinhaltet. Gutes Schuhwerk, eine vor der bis zu 45 Grad heißen Sonne schützende Kleidung, Sonnenbrillen und ein Arafat-Kopftuch sind in allen Fällen Basisausstattung!

Alles in allem bleibt die einstige „Hochkultur am Nil“ trotz der derzeitigen politischen Unruhen, die Top-Destination für sonnenhungrige und kulturell interessierte Urlauber. Ein Land, das eine große Geschichte und viele Machthaber hinter sich hat und noch viele demokratische Herausforderungen bewältigen muss. Nicht nur gegen greise Staatsoberhäupter! (pa)

Beitrag: Februar 2011

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